Turnverein 1898 Laufenburg-Rhina e.V.


Donnerstag, 16. August 2018
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Was ist RSG und wie gestaltet sich das Training dieses Wettkampf- und Leistungssports? 

RSG CollageDie RSG ist eine der weiblichsten Sportarten überhaupt und bewegt sich ausschließlich im Wettkampf- und Leistungssportbereich, während die allgemeine Gymnastik dem Breitensportbereich zuzurechnen ist.
Schon aus diesem Grund stellt das RSG-Training bereits in sehr jungen Jahren jede Menge Anforderungen an die sie betreibenden Sportlerinnen/Talente. Es ist von Anfang an zeitaufwendig und steigert sich  bis zu fünf Trainingseinheiten (je drei bis fünf Stunden) in der Woche bei Kadermitgliedern und Gymnastinnen, die sich im LK(=Leistungsklasse)-Bereich bis Bundesebene entwickeln wollen.

Entgegen landläufiger Meinung nimmt das Beweglichkeitstraining einen zeitlich sehr geringen Umfang ein. Sehr viel wichtiger sind Stabilisierungs- und Kräftigungsübungen sowie Sprungkraft, das Trainieren von koordinativen und motorischen Fähigkeiten und vor allem das Erlernen korrekter Bewegungsabläufe, was im Übrigen schon beim richtigen Warmlaufen beginnt. Den größten Zeitanteil des Trainings nimmt jedoch das Erarbeiten von Techniken in Anspruch. Hierzu zählen zum einen die Körpertechniken (Sprünge, Stände, Drehungen, Schritte, Hüpfer, Wellen und Spiralen) sowie Handgerätetechniken. Sind die jeweiligen Grundtechniken erlernt, wird das „Zusammenspiel“ von Körper- mit Handgerätetechnik trainiert, um daraus schlussendlich die jeweiligen Wettkampfübungen zu choreographieren. Dies sind in der Regel für alle die interessantesten Trainingssequenzen; gleichzeitig sind dabei die Kreativität sowohl der Trainerinnen, aber auch  der Gymnastinnen gefragt. Ebenso das permanente Denken auf mehreren Ebenen, was wiederum den schulischen Leistungen der Gymnastinnen meist zu Gute kommt. Die Ergänzung des RSG-Trainings durch regelmäßige Balletteinheiten ist wünschens- und erstrebenswert. Kein Verein, der landesweit  schon halbwegs mithalten möchte, kann auf einen Ballett-Unterricht verzichten. Eine Optimierung der Leistung ist nur möglich, wenn die Kinder gern, aber auch regelmäßig zum Training kommen. Die Atmosphäre in der Halle sollte trotz aller Disziplin und unzähligen Wiederholungen einzelner Übungsteile   angenehm sein, die Stimmung unter den Gymnastinnen freundschaftlich und fair. Die Älteren sollten für die  Jüngeren ein Vorbild und bereit sein, ihnen zu helfen. Eltern und Kinder müssen lernen, sich bestens zu organisieren, um das Training trotz Schule und Hausaufgaben gut zu meistern. Die Kinder werden schnell  sehr selbständig, sie wollen trainieren und wollen den Wettkampf – das gibt ihnen das nötige Selbstbewusstsein. Sie brauchen zur Optimierung der Leistung auch gemeinsame Lehrgänge und andere Unternehmungen wie Vorführungen und Feiern. Auch das Lernen und die Erfahrungen bei Begegnungen mit fremden Gymnastinnen sind sehr hilfreich. Wichtig für die weitere Optimierung der Leistung ist natürlich die Gesundheit, gerade im Wachstum; deshalb sind regelmäßige sportärztliche Untersuchungen Pflicht. Fach- und sachgerechte Ernährungsberatung für Kinder, Eltern und Trainerinnen sowie (gelegentliche) physiotherapeutische Betreuung,


Turntalente schnupperten Wettkampfluft - Erster und zweiter Platz

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Drsg mdelser Freundschaftswettkampf in der Gymnastik und rhythmischen Sportgymnastik, den der TV Laufenburg am Samstag in der Rappensteinhalle für  junge Talente aus dem Badischen Turnerbund und aus Basel ausrichtete, hat sich für die Gastgeber vollstens gelohnt. Unter den 142 Gymnastinnen, die sich in den verschiedenen Altersgruppen bereits am Vormittag starteten, befanden sich 20 Mädchen vom TV Laufenburg. Obwohl man zunächst nur Wettkampfatmosphäre schnuppern wollte, erreichte der TV Laufenburg 1 mit Michaela Fosler und Angelika Melinikov beim Duo in der Schülerklasse den ersten Platz, gefolgt vom TV Laufenburg 2 mit Phénicia Ribeaud und Gabriela Zorlú Iglesias und den Mädchen der Gundelfinger Turnerschaft.

Die jungen Mädchen im Alter von fünf bis 14 Jahren trugen vor den 13 Kampfrichtern ihre einstudierte Darbietung von je etwa 90 Sekunden vor. Sie waren natürlich sehr aufgeregt, so dass auch schon mal Tränen flossen, wenn eine Übung mal nicht so klappte, wie sie sich das vorgenommen und lange einstudiert hatten. So streikte hin und wieder das Mikrofon oder die richtige CD für die Begleitmusik fehlte. Doch das eingespielte Team um Traudel Glökler meisterte all diese Hürden, so dass die mehr als 400 Besucher, zum größten Teil Eltern und Geschwister der Wettkampfteilnehmer, voll auf ihre Kosten kamen.
Begonnen wurde um 9.30 Uhr im ersten Durchgang mit den verschiedenen Gymnastik-Wettkämpfen der fünf- bis achtjährigen Mädchen, gefolgt von den Mädchen im Alter bis 14 Jahren. Im Anschluss mussten die Kinderleistungsklassen der Rhythmischen Sportgymnastik den Kampfrichtern zeigen, was sie in den vergangenen Monaten eingeübt hatten. Nach der Siegerehrung der Durchgänge 1 und 2 folgte Durchgang 3 mit den älteren Mädchen, die beeindruckende Leistungen zeigten. Die Turnerinnen aus Lahr, Bretten, Neulußheim, Neuenburg und der Gundelfinger Turnerschaft belegten hier die ersten Plätze. Die Mädchen aus Laufenburg sammelten Wettkampferfahrung und zeigten gute Leistungen. Reinhard Herbrig/SÜDKURIER

Bild links: : Michaela Fosler, Angelika Melinikov, Phénicia Ribeaud und Gabriela Zorlú Iglesias belegten im Duo-Wettbewerb der Schüler die Plätze eins und zwei . 
Bild rechts:
Die Mädchen des ersten und zweiten Durchganges hatten es gegen 14 Uhr geschafft und strömten zur Siegerehrung ihrer Wettkampfklassen.  Bilder: Reinhard Herbrig

 


 

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Wanderung  zwischen Schlücht- und Steinatal an einem traumhaften Herbsttag

Bei einem traumhaften wunderschönen Herbsttag unternahmen  zwölf  TV-Wanderer  die Wanderung von Aichen Richtung Norden vorbei an Allmut, Hagnau nach Riedersteg.  Alle genossen die tolle Herbstfärbung und die wunderschönen Aussichten auf Falkenstein, Schwedenfelsen,  ins Schwarza- und Mettmatal sowie auf die Ortschaften  Berau, Riedern am Wald und Hürrlingen. Bei einem Anstieg durch den Wald ging es auf die andere Talseite mit Blick ins Steinatal. Oberhalb von Löhningen war Mittagsrast. Die Aussicht auf der östlichen Seite war noch etwas dunstig, im Norden war die  Ortschaft Untermettingen zu sehen und südöstlich der Sender vom Kalten Wangen und die Küssaburg. Die Wanderung führte durch die Ortschaften Löhningen und Krenkingen und über die St.-Sebastians-Kapelle ging es zurück nach Aichen. Bei einer gemütlichen Gehzeit von rund fünf Stunden wurden die 17 km und etwa 470 Höhenmeter geschafft. Der einzige Wermutstropfen waren  die vielen asphaltierten Landwirtschaftswege, was bei großer Hitze nicht zu empfehlen ist. Mit einem gemütlichen  Abschlusshock im Gasthaus Löwen in Aichen endete der schöne Wandertag.  


 

Willkommen in der GYMWELT!GymWelt1

Als TV Laufenburg  freuen wir uns, als einer von knapp 200 Vereinen in Baden Teil der GYMWELT zu sein! Damit möchten wir einmal mehr dokumentieren, dass uns neben Wettkampfsport und Kinderturnen auch qualitativ hochwertige Fitness- und Gesundheitssportangebote besonders am Herzen liegen. Diese – nun unter GYMWELT zusammengefassten – Angebote möchten wir auch in Zukunft forcieren und kontinuierlich weiterentwickeln. Damit tragen wir als Verein nicht nur dem steigenden Gesundheitsbewusstsein in der Bevölkerung und der steigenden Nachfrage nach entsprechenden Angeboten Rechnung, sondern möchten unseren Mitgliedern auch attraktive Sportangebote im Anschluss an ihre „Wettkampfkarrieren“, Anreize für einen (Wieder-) Einstieg in den Sport und Bewegungsmöglichkeiten bis ins hohe Alter bieten. Und dies mit qualifizierten Übungsleiterinnen und Übungsleitern. Einfach mal vorbei kommen und reinschnuppern. Neue Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind herzlich willkommen!

Die Marke GYMWELT wurde vom Deutschen Turner-Bund eingeführt und wird auch bei unserem badischen Fachverband, dem Badischen Turner-Bund, als einheitliches Erkennungszeichen und Qualitätssiegel für alle nicht-wettkampforientierten Vereinsangebote geführt und aufgebaut. Die GYMWELT steht dabei für die vielfältige Angebotsbandbreite der Bereiche "Fitness + Gesundheit", "Tanz + Vorführungen" und "Natursport".

Ansprechpartner für alle Fragen rund um unsere Fitness-, Freizeit- und Gesundheitsangebote in der GYMWELT ist: Marcel Schmidt,   Telefon +49 (0)7763 20544   EMail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


 

Dachbergturnfest2 2Turnerinnen zum zweiten Mal beim Dachsbergturnfest

Nachdem letztes Jahr nach Jahren der Abstinenz wieder zwei Turnerinnen, Vanessa Nuernberger und Selina Stoll, am Dachsbergturnfest teilnahmen, wurden sie dieses Jahr von Eva Luetkens, Leyana Dorow, Sophia Berger und Louis Stoll begleitet. Die Mädchen turnten mit viel Spaß ihre Übungen an Reck, Schwebebalken und Boden. Louis Stoll musste statt am Schwebebalken am Barren ran. Die kleineren Turnerinnen mussten zuhause bleiben, weil eine Teilnahme erst ab 12 Jahren (dafür gibt es nach oben keine Altersbeschränkung) erlaubt ist. Die überschaubare Größe in der idyllisch gelegenen Dachsberghalle, machte einen entspannten Wettkampf möglich. So trauten sich auch Turnerinnen an die Geräte, die zum ersten Mal an einem Wettkampf teilnahmen. Außerdem war es für die Jugendlichen interessant zu sehen, dass man auch in höherem Alter noch respektabel turnen kann. Am Nachmittag verweilte die Laufenburger Gruppe auf dem Festplatz um sich die Mannschaftswettkämpfe im Steinstoßen, Pendelstaffel und Wälderwettkampf anzuschauen, bis der Tag mit der Siegerehrung ausklang. Die Turnerinnen dankten Annette Hansen für die Betreuung und Yvette Nuernberger, die sich wieder als Kampfrichterin meldete.