Turnverein 1898 Laufenburg-Rhina e.V.


Samstag, 17. November 2018
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Die beiden anderen zeigten, dass sie zumindest auf Landesebene mit vorne dran sind. Dies zeigte vor allem Gabriela mit der zweitbesten Übung „ohne Handgerät“ in ihrer Altersklasse. An den Handgerättechniken müssen beide noch weiter aufholen – gerade vor dem Hintergrund, dass nach den neuesten Wettkampfregelungen bereits schon kleinere Geräteverluste zwischen 0,5 – 1,0 Punkten Abzug nach sich ziehen. So sind die erzielten Ränge 4 von Phénicia und 5 von Gabriela mit nur minimalen Rückständen von 0,1 bzw. 0,3 Punkten auf Rang 3 sehr erfreulich. Alle drei haben sich für das Bundesfinale (= deutsche Meisterschaften) der SLK 10 und 11 qualifiziert. Außerdem wird Gabi am BaWü-Gerätefinale Anfang April in Heidenheim mit dabei sein. Die beiden anderen starten dort w/terminlicher Gründe nicht.

Im Bild die erfolgreichen Laufenburger Gruppen- und Einzelgymnastinnen (v.l.): Angelika Melnikov, Michaela Fosler, Leonie Schmidt, Phénicia Ribeaud, Lesly Bergmann und Gabriela Zorlú Iglesias.

Am Nachmittag mussten  in den Wettkampfklassen 22 Juniorinnen und 21 Schülerinnen nicht nur die Meisterschaft austurnen, sondern gleichzeitig versuchen, sich einen der begehrten Qualifikationsplätze für das BaWü-Gerätefinale Anfang April in Heidenheim sowie den Süddeutschen Regional-Cup eine Woche später in Worms zu ergattern. Da das Niveau in der RSG im Bereich des Badischen Turner-Bundes in den letzten Jahren derart gestiegen ist, kann man selbst in dieser (vermeintlich) leichteren Wettkampfklasse nicht mal einfach nebenbei gute Platzierungen abholen. Der Trainingsumfang ist im Prinzip ähnlich groß, wie in der Leistungsklasse, die avisierten Qualifikations-Startplätze jedoch fast noch schwerer zu ergattern.

Aufgrund der bereits erwähnten verschärften Wertungsvorschriften konnte keine der Gymnastinnen bis nach der letzten Übung sicher sein, ob sie sich vorne mit wird platzieren können. Daher hatten die TVL-Verantwortlichen keine besonders großen Erwartungen an die drei SWK-Starterinnen Michaela Fosler, Angelika Melnikov und Lesly Bergmann. Für die beiden ersten hoffte man vielleicht auf einen Platz unter den besten zehn und dass sich vielleicht eine der beiden weiter qualifizieren kann, für Lesly wäre man mit einer Platzierungen zwischen Rang 15-18 zufrieden gewesen.

Es zeigte sich aber nun, dass das (wenn auch etwas holprige) Gruppentraining die meisten Mädels gerade bezüglich ihrer Einzelwettkämpfe weiter als erwartet vorangebracht hat. Alle drei lieferten zwar keine ganz fehlerfreien Vorträge ab, präsentierten sich aber sehr viel besser als erwartet und so turnte sich Angelika als quasi „Sahnehäubchen“ zum Abschluss dieser Meisterschaften auf den 2. Rang in der Schülerwettkampfklasse. Etwas ein Opfer ihrer Nerven wurde die eigentlich etwas höher eingeschätzte Michaela. Zwei kleinere Patzer in der abschließenden Ballübung kosteten sie vermutlich Rang 3. Trotzdem ist sie mit Rang 6 genauso wie Angelika für beide weiterführenden Wettkämpfe qualifiziert und so fahren zur Freude von Trainern und mitgereisten Fans sowohl zum BaWü-Finale als auch nach Worms. Um das ganze abzurunden erreichte Lesly einen für sie sehr guten 14. Platz und kann als 2. Ersatz mit dem Ball sogar noch auf einen Einsatz beim BaWü-Finale hoffen.
Traudel Glökler