Turnverein 1898 Laufenburg-Rhina e.V.


Mittwoch, 13. Dezember 2017
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Beeindruckende Show beim Jahresabschlussturnen 

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    Bilder: Peter Meister    Link zu einem Bericht im SÜDKURIER


 

Nachwuchsgymnastinnen erfolgreich beim „Schneeflöckchen-Pokal“ Neuluheim 2017 3

Noch kurz vor Weihnachten fand in Neulußheim zum zweiten Mal ein RSG-Freundschaftsturnier, der „Schneeflöckchen-Pokal“ für alle Altersklassen und Kategorien statt, an welchem sich Teilnehmerinnen von Vereinen aus Baden, der Pfalz und Hessen sowie aus Bochum beteiligten. Der TV Laufenburg fuhr mit sieben Gymnastinnen und ohne große Ambitionen auf vordere Platzierungen zu diesem Wettkampf. Zum Einen hat  der Ausrichter alleine schon sehr viele gute Mädchen in seinen Reihen und man wusste nicht, was die übrigen teilnehmenden Vereine noch an Gymnastinnen aufgeboten hatten. Zum Anderen turnten die TVL-Mädels bewusst ihre für die kommende Wettkampfsaison neu choreographierten Übungen, um diese unter  Wettkampf-bedingungen zu testen, was immer mit einem gewissen Risiko verbunden ist.

Daher war die Nervosität besonders vor der Präsentationen der Übungen mit den Handgeräten bei den meisten doch recht groß. Turnten sich alle Laufenburgerinnen mit ihren neu umgestellten Übungen ohne Handgerät in ihren Kategorien unter die besten zwei bis fünf Besten, musste bei den Handgerätübungen doch den einen oder anderen noch nicht so korrekt und sattelfest sitzenden Schwierigkeits- sowie Risiko-Elementen Tribut gezollt werden. So z.B. Angelika Melnikov, die bis zur Hälfte eine super Ballübung präsentierte, dann jedoch zwei große Gerätverluste hatte und somit einen sicheren Podestplatz vergab und auf dem undankbaren 4. Rang landete. Viel kniffliger ging es in den beiden Leistungskategorien von Alina Michel und Leonie Schmidt zu, die das Pech haben, in den beiden sowohl quantitativ sowie qualitativ leistungsstärksten Jahrgängen zu turnen, wo bereits kleinste Unsicherheiten gleich schon über mehrere Plätze entscheiden. Die erreichten Ränge 5 von Alina und 7 von Leonie waren daher ebenfalls eine sehr gute „Ausbeute“.

Mit Edelin Schmidt und Michaela Fosler konnten zwei TVL-Gymnastinnen in ihren Kategorien jeweils den 2. Platz erturnen und – wie im vergangenen Jahr – einen weiteren Pokal mit nach Hause nehmen. Ebenfalls für ihren derzeitigen Trainingsstand sehr gute Leistungen brachten Gabriela Zorlú Iglesias und Phénicia Ribeaud, die bei den neunjährigen mit den Rängen 4 und 5 nur knapp das Treppchen verpassten. So verlief trotz allem dieser sehr schön ausgerichtete Wettkampf mit über 120 Teilnehmern auch für den TV Laufenburg wider Erwarten erfolgreich, denn mit den erzielten Ergebnissen wurde so seitens der Trainerinnen zuvor nicht gerechnet. Traudel Glökler
Im Bild die erfolgreichen Laufenburger Gymnastinnen (von links):
Michaela Fosler, Phénicia Ribeaud,  Gabriela Zorlú Iglesias, Angelika Melnikov, Edelin Schmidt, Alina Michel und Leonie Schmidt



Was ist RSG und wie gestaltet sich das Training dieses Wettkampf- und Leistungssports? 

RSG Collage
Die RSG ist eine der weiblichsten Sportarten überhaupt und bewegt sich ausschließlich im Wettkampf- und Leistungssportbereich, während die allgemeine Gymnastik dem Breitensportbereich zuzurechnen ist.
Schon aus diesem Grund stellt das RSG-Training bereits in sehr jungen Jahren jede Menge Anforderungen an die sie betreibenden Sportlerinnen/Talente. Es ist von Anfang an zeitaufwendig und steigert sich  bis zu fünf Trainingseinheiten (je drei bis fünf Stunden) in der Woche bei Kadermitgliedern und Gymnastinnen, die sich im LK(=Leistungsklasse)-Bereich bis Bundesebene entwickeln wollen.

Entgegen landläufiger Meinung nimmt das Beweglichkeitstraining einen zeitlich sehr geringen Umfang ein. Sehr viel wichtiger sind Stabilisierungs- und Kräftigungsübungen sowie Sprungkraft, das Trainieren von koordinativen und motorischen Fähigkeiten und vor allem das Erlernen korrekter Bewegungsabläufe, was im Übrigen schon beim richtigen Warmlaufen beginnt. Den größten Zeitanteil des Trainings nimmt jedoch das Erarbeiten von Techniken in Anspruch. Hierzu zählen zum einen die Körpertechniken (Sprünge, Stände, Drehungen, Schritte, Hüpfer, Wellen und Spiralen) sowie Handgerätetechniken. Sind die jeweiligen Grundtechniken erlernt, wird das „Zusammenspiel“ von Körper- mit Handgerätetechnik trainiert, um daraus schlussendlich die jeweiligen Wettkampfübungen zu choreographieren. Dies sind in der Regel für alle die interessantesten Trainingssequenzen; gleichzeitig sind dabei die Kreativität sowohl der Trainerinnen, aber auch  der Gymnastinnen gefragt. Ebenso das permanente Denken auf mehreren Ebenen, was wiederum den schulischen Leistungen der Gymnastinnen meist zu Gute kommt. Die Ergänzung des RSG-Trainings durch regelmäßige Balletteinheiten ist wünschens- und erstrebenswert. Kein Verein, der landesweit  schon halbwegs mithalten möchte, kann auf einen Ballett-Unterricht verzichten.

Eine Optimierung der Leistung ist nur möglich, wenn die Kinder gern, aber auch regelmäßig zum Training kommen. Die Atmosphäre in der Halle sollte trotz aller Disziplin und unzähligen Wiederholungen einzelner Übungsteile   angenehm sein, die Stimmung unter den Gymnastinnen freundschaftlich und fair. Die Älteren sollten für die  Jüngeren ein Vorbild und bereit sein, ihnen zu helfen. Eltern und Kinder müssen lernen, sich bestens zu organisieren, um das Training trotz Schule und Hausaufgaben gut zu meistern. Die Kinder werden schnell  sehr selbständig, sie wollen trainieren und wollen den Wettkampf – das gibt ihnen das nötige Selbstbewusstsein. Sie brauchen zur Optimierung der Leistung auch gemeinsame Lehrgänge und andere Unternehmungen wie Vorführungen und Feiern. Auch das Lernen und die Erfahrungen bei Begegnungen mit fremden Gymnastinnen sind sehr hilfreich. Wichtig für die weitere Optimierung der Leistung ist natürlich die Gesundheit, gerade im Wachstum; deshalb sind regelmäßige sportärztliche Untersuchungen Pflicht. Fach- und sachgerechte Ernährungsberatung für Kinder, Eltern und Trainerinnen sowie (gelegentliche) physiotherapeutische Betreuung,

Turntalente schnupperten Wettkampfluft - Erster und zweiter Platz

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Drsg mdelser Freundschaftswettkampf in der Gymnastik und rhythmischen Sportgymnastik, den der TV Laufenburg am Samstag in der Rappensteinhalle für  junge Talente aus dem Badischen Turnerbund und aus Basel ausrichtete, hat sich für die Gastgeber vollstens gelohnt. Unter den 142 Gymnastinnen, die sich in den verschiedenen Altersgruppen bereits am Vormittag starteten, befanden sich 20 Mädchen vom TV Laufenburg. Obwohl man zunächst nur Wettkampfatmosphäre schnuppern wollte, erreichte der TV Laufenburg 1 mit Michaela Fosler und Angelika Melinikov beim Duo in der Schülerklasse den ersten Platz, gefolgt vom TV Laufenburg 2 mit Phénicia Ribeaud und Gabriela Zorlú Iglesias und den Mädchen der Gundelfinger Turnerschaft.

Die jungen Mädchen im Alter von fünf bis 14 Jahren trugen vor den 13 Kampfrichtern ihre einstudierte Darbietung von je etwa 90 Sekunden vor. Sie waren natürlich sehr aufgeregt, so dass auch schon mal Tränen flossen, wenn eine Übung mal nicht so klappte, wie sie sich das vorgenommen und lange einstudiert hatten. So streikte hin und wieder das Mikrofon oder die richtige CD für die Begleitmusik fehlte. Doch das eingespielte Team um Traudel Glökler meisterte all diese Hürden, so dass die mehr als 400 Besucher, zum größten Teil Eltern und Geschwister der Wettkampfteilnehmer, voll auf ihre Kosten kamen.
Begonnen wurde um 9.30 Uhr im ersten Durchgang mit den verschiedenen Gymnastik-Wettkämpfen der fünf- bis achtjährigen Mädchen, gefolgt von den Mädchen im Alter bis 14 Jahren. Im Anschluss mussten die Kinderleistungsklassen der Rhythmischen Sportgymnastik den Kampfrichtern zeigen, was sie in den vergangenen Monaten eingeübt hatten. Nach der Siegerehrung der Durchgänge 1 und 2 folgte Durchgang 3 mit den älteren Mädchen, die beeindruckende Leistungen zeigten. Die Turnerinnen aus Lahr, Bretten, Neulußheim, Neuenburg und der Gundelfinger Turnerschaft belegten hier die ersten Plätze. Die Mädchen aus Laufenburg sammelten Wettkampferfahrung und zeigten gute Leistungen. Reinhard Herbrig/SÜDKURIER

Bild links: : Michaela Fosler, Angelika Melinikov, Phénicia Ribeaud und Gabriela Zorlú Iglesias belegten im Duo-Wettbewerb der Schüler die Plätze eins und zwei . 
Bild rechts:
Die Mädchen des ersten und zweiten Durchganges hatten es gegen 14 Uhr geschafft und strömten zur Siegerehrung ihrer Wettkampfklassen.  Bilder: Reinhard Herbrig

 


 

Herbstwanderung5

Wanderung  zwischen Schlücht- und Steinatal an einem traumhaften Herbsttag

Bei einem traumhaften wunderschönen Herbsttag unternahmen  zwölf  TV-Wanderer  die Wanderung von Aichen Richtung Norden vorbei an Allmut, Hagnau nach Riedersteg.  Alle genossen die tolle Herbstfärbung und die wunderschönen Aussichten auf Falkenstein, Schwedenfelsen,  ins Schwarza- und Mettmatal sowie auf die Ortschaften  Berau, Riedern am Wald und Hürrlingen. Bei einem Anstieg durch den Wald ging es auf die andere Talseite mit Blick ins Steinatal. Oberhalb von Löhningen war Mittagsrast. Die Aussicht auf der östlichen Seite war noch etwas dunstig, im Norden war die  Ortschaft Untermettingen zu sehen und südöstlich der Sender vom Kalten Wangen und die Küssaburg. Die Wanderung führte durch die Ortschaften Löhningen und Krenkingen und über die St.-Sebastians-Kapelle ging es zurück nach Aichen. Bei einer gemütlichen Gehzeit von rund fünf Stunden wurden die 17 km und etwa 470 Höhenmeter geschafft. Der einzige Wermutstropfen waren  die vielen asphaltierten Landwirtschaftswege, was bei großer Hitze nicht zu empfehlen ist. Mit einem gemütlichen  Abschlusshock im Gasthaus Löwen in Aichen endete der schöne Wandertag.